Chris wechselt mit dem Regierungsbeamten einen Blick und sagt: «Sue, dass wir die Studie veröffentlicht haben, bereue ich. Die Regierung ist sehr wohl der Meinung, dass diese Vereinigung gefährliche Tendenzen aufweist».
Sue konnte sich ein Lachen nicht verkneifen, was bei Chris nicht gut ankam:
«Sue, ich meine das ernst! Was denken Sie, warum ein Regierungsbeamter hier ist? Nenn Sie uns jetzt bitte die Namen Ihrer Kontakte.»
Sue glaubte nicht, was sie da hörte und sagte rebellisch: «Was ist, wenn ich es nicht mache?»
Chris antwortete: «Dann müssen Sie die Konsequenzen tragen. Unsere Firma kann nicht mit Leuten arbeiten, die Kontakte zu verschwörerischen Vereinigungen unterhalten».
«Sie drohen mir mit einer Kündigung?», fragte Sue.
«Sie lassen uns keine andere Wahl, wenn Sie nicht mit uns und der Regierung kooperieren wollen», sagte Chris.
Sue merkte, dass Chris das tatsächlich ernst meinte. Dann wandte sich der Regierungsbeamte mit ernster Miene an Sue:
«Frau Taski, wir wären wirklich dankbar, wenn Sie mit uns zusammenarbeiten würden. Ansonsten könnten Ihr Arbeitgeber und Sie in ernsthafte Schwierigkeiten kommen»
Sue, war sprachlos, eine kurze Pause trat ein. Hatte ihr dieser Beamte im schwarzen Anzug tatsächlich wie in einem B-Movie Agententhriller gedroht? Sie konnte es nicht glauben und sagte:
«Was bitte wirft mir die Regierung vor?»
Der Beamte im schwarzen Anzug sagte umgehend: «Behinderung bei der Aufklärung von eventuellen Verbrechen, Zusammenarbeit mit verschwörerischen, extremen Vereinigungen und, und, und…, da lässt sich sicher noch mehr finden. Mit diesen Anklagepunkten könnten wir Sie bereits in Gewahrsam nehmen! Ich rate Ihnen also, mit uns zusammenzuarbeiten. Nennen Sie uns nun Ihre Kontakte.»
Sue dachte, sie sässe im falschen Film. …

